Fly-In und Flugzeugtaufe

Der Flugsportverein Ammerbuch veranstaltet am 06. und 07. Oktober ein Fly-In am Flugplatz in Poltringen. Der Flugplatz ist an diesem Wochenende für vereinsfremde Flugzeuge geöffnet. Es werden Besucher von den benachbarten Flugsportvereinen mit ihren Maschinen erwartet.

Flugzeugtaufe2018 klein

Im Rahmen der Veranstaltung erfolgt auch die Taufe eines besonderen Flugzeugs.

Hierbei handelt es sich um das weltweit erste Motorflugzeug, das innerhalb einer Lehrveranstaltung von Studierenden der Fakultät Technik gebaut wurde. In zehn Semestern haben Studierende des Wirtschaftsingenieur-Studiengangs International Project Engineering (IP) der Hochschule Reutlingen in wechselnden Teams unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Jochen Brune ein Flugzeug aus 36.000 Einzelteilen gebaut.

Das Flugzeug des Typs Vans Aircraft RV 12 ist sechs Meter lang, 340 Kilogramm schwer und 210 km/h schnell. Insgesamt haben 160 Studierende am Bau und der Erprobung in rund 20.000 Arbeitsstunden mitgewirkt. Mit Gästen aus Politik, Presse und Hochschule findet die Flugzeugtaufe am Samstag, 06. Oktober gegen 14:00 Uhr statt. Mit dabei sind natürlich auch aktuelle und ehemalige IP-Studierende, die über den Flugzeugbau berichten.

Für das leibliche Wohl am Flugplatz ist gesorgt.

Wie immer in der Fliegerei, sind wir natürlich auf passendes Wetter angewiesen. Sollte das Wetter nicht mitspielen, wird die Veranstaltung auf den 20. Oktober verlegt.

THURM-Lager in Eutingen erfolgreich beendet

Mit über 60 Starts und an die 30 Stunden Flugzeit geht das letzte Fluglager dieses Jahres zu Ende. Das Wetter war oft sogar deutlich besser als vorhergesagt und erlaubte es so den zehn Herrenberger Teilnehmern neue Erfahrungen zu sammeln. Auch die abendlichen Runden am Lagerfeuer haben zum Austausch zwischen den Piloten beigetragen.

THURM Lager klein

Das Highlight war sicherlich das Sunrise-Fliegen am Dienstagmorgen. Der Wecker klingelte dafür bereits vor fünf Uhr – anschließend mussten zuerst die Doppelsitzer ausgehallt werden. Pünktlich zum Sonnenaufgang stand die Startwinde, die die Flugzeuge auf 300 m Höhe katapultiert. Auch wenn die Sonne nicht ganz mitgespielt hat, kamen die meisten nicht aus dem Staunen heraus. Zum einen bekommt man einen ganz anderen Eindruck der Umgebung – das Eutinger Paketzentrum zum Beispiel ist wie in der Nacht noch komplett beleuchtet. Zum anderen fliegt man wie auf Schienen, da morgens die Luft noch komplett ruhig ist und selten durch Wind oder Thermik beeinflusst wird.

Alles in allem war das Fluglager wieder ein gelungener Abschluss der Sommerferien. Ein Wiedersehen wird es spätestens nächstes Jahr auf dem Farrenberg geben – oder für einige Flugschüler bereits im Winter bei dem gemeinsamen Theorieunterricht.

Herrenberger Segelflieger zu Besuch in Eutingen

Zum Abschluss der Sommerferien machen sich zehn unserer Flugschüler und Jungscheinpiloten vom 1. bis zum 7. September auf den Weg nach Eutingen. Dort findet das diesjährige THURM Lager statt.

ASK21 klein

THURM-SB steht für die Mitgliedsvereine Tübingen, Herrenberg, Unterjesingen, Rottenburg, Mössingen sowie Sindelfingen und Böblingen der Ausbildungsgemeinschaft. Der Flugsportverein Herrenberg wird mit drei Flugzeugen anwesend sein, neben dem Schulungsdoppelsitzer für die Ausbildung stehen den erfahreneren Teilnehmern zwei fortschrittliche Einsitzer zur Verfügung. Während des einwöchigen Fluglagers haben die Teilnehmer die Möglichkeit ihr fliegerisches Können auf einem fremden Platz zu erweitern und ihre Erfahrungen mit Piloten aus den anderen teilnehmenden Vereinen auszutauschen.

Chris Hiller vom Flugsportverein Herrenberg e.V. landet bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften in Grabenstetten unter den Top Ten

Alle zwei Jahre messen sich die besten Nachwuchspiloten im Wettbewerbssegelflug bei einer zweiwöchigen Meisterschaft. In diesem Jahr fand sie auf dem Fluggelände Grabenstetten auf der Schwäbischen Alb bei Bad Urach statt. Chris ging mit dem Segler des Typs „Discus 2b“ des SBW Fördervereins in der Standardklasse an den Start.

grabenstetten klein

Segelflugwettbewerb – Das bedeutet, dass an jedem Morgen ab 8 Uhr die Segelflugzeuge von den Piloten und deren Helfern aufgebaut und in die Startaufstellung gestellt werden. Die Aufstellung wird von der Wettbewerbsleitung vorgegeben und wechselt nach jedem Wertungstag. Somit herrschen für alle Teilnehmer faire Bedingungen. Um 10 Uhr treffen sich dann alle zum Briefing in der großen Halle der Fliegergruppe Grabenstetten. Hier wird zunächst der Vortag nachbesprochen, auf sicherheitsrelevante Dinge hingewiesen und die Ehrung der Tagessieger durgeführt. Anschließend bekommt Hobbymeteorologe Kurt Sautter das Wort und erläutert den Teilnehmern die aktuelle Wetterlage. Dabei gibt er vor allem Wichtige Hinweise zur Wolken und Thermikentwicklung oder auch Unwetterwarnungen bei zu erwartenden starken Niederschlägen oder gar Gewittern. Der Sportleiter Marc Schneider verkündet im Anschluss die Tagesaufgabe und Startbereitschaft zu welcher jeder Pilot abflugbereit bei seinem Flugzeug sein soll.

Weiterlesen...

Junioren-Weltmeisterschaft im Freiflug in Bulgarien - Deutsches F1B-Team erfolgreich

Mit einem dritten Platz in der Mannschaftswertung F1B kehrten die deutschen Junioren von der FAI-Weltmeisterschaft im Freiflug von Bulgarien zurück.

Modellflug

In der Einzelwertung erreichte jedes der Teammitglieder in einem der sieben Wertungsflüge nicht die Maximalzeit, aber die konstante Leistung zahlte sich in der Teamwertung aus. Tabea Wiesiolek wurde achte, Anna Wiesiolek 13. (beide FSV Herrenberg) und Sebastian Jäckel (SN) 19. Neuer Junioren-Weltmeister ist Karl Mannik aus Lettland, die Mannschaftswertung ging an Russland. F1B-Freiflugmodelle haben etwa 180 cm Spannweite, wiegen 230 g und steigen von 30 g Gummi angetrieben auf bis zu 100 m. Es gilt, eine möglichst lange Flugzeit zu erreichen. Insgesamt waren in 3 Klassen 91 Junioren aus 16 Ländern bei der Weltmeisterschaft in Bulgarien am Start.

Tobias Diebold beim Klippeneck Segelflug-Jubiläums-Wettbewerb auf dem Treppchen

In der ersten Woche der Sommerferien fand erneut der Segelflug-Wettbewerb auf dem Klippeneck statt – in diesem Jahr bereits zum 50. Mal. Der Herrenberger Pilot Tobias Diebold konnte dabei in der stark besetzten 18m Klasse einen hervoragenden 3. Platz erfliegen.

Klippeneck2018 klein

An sieben von acht möglichen Wertungstagen wurden den knapp 100 Piloten auf dem Klippeneck je nach Wetterlage unterschiedliche Aufgaben gestellt. Dabei galt es Strecken zwischen 200 und 600 km zu verschiedenen Wendepunkten im Schwarzwald, auf der Schwäbischen Alb, im Odenwald oder auch bis nach Regensburg möglichst schnell abzufliegen. In der hart umkämpften 18m- Klasse, d.h. mit einsitzigen Segelflugzeugen bis 18m Spannweite, konnte der Herrenberger Fluglehrer Tobias Diebold dabei mit dem vereinseigenen Ventus 2cxT mit konstant guten Platzierungen im vorderen Bereich einen hervorragenden dritten Platz in der Gesamtwertung erreichen.

In der Doppelsitzerklasse erreichten Dieter Höckh und Holger Ankert, beide ebenfalls beim Flugsportverein Herrenberg aktiv, mit dem DuoDiscus den 8. Platz. Eine bessere Platzierung wurde durch eine Außenlandung auf einer Wiese am 5. Wertungstag verhindert. Ein Abtrocknen der Luft und somit schlechtere Thermik verhinderte an diesem Tag den Weiterflug auf die Schwäbische Alb und die Aufgabe konnte nicht beendet werden. Die beiden wurden anschließend von ihrem Rückholer-Team mit dem Anhänger wieder zum Klippeneck zurückgebracht.

Seit über 20 Jahren nehmen die Piloten vom Flugsportverein Herrenberg regelmäßig am Klippeneck-Wettbewerb teil und unterstützen zusätzlich noch mit einer Schlepp-Motormaschine. Um nämlich die knapp 100 Segelflugzeuge alle zeitnah in die Luft zu bekommen und so für faire Wettbewerbsbedingungen zu sorgen sind bis zu zehn Motorflugzeuge notwendig, die die Segler in die Luft ziehen. Martin Nuoffer und Martin Heinrich haben hier zum wiederholten Male mit der vereinseigenen Schleppmaschine Robin unterstützt.

Deutsche Meisterschaft der Junioren in Grabenstetten

Deutschlands beste Nachwuchspiloten im Wettbewerbssegelflug treffen sich nächste Woche in Grabenstetten zur Deutschen Segelflugmeisterschaft der Junioren.

Grabenstetten klein

Mit dabei ist auch der Herrenberger Pilot Chris Hiller. Er nimmt zum zweiten Mal an einer Deutschen Juniorenmeisterschaft teil. Die Vorbereitungen für den Wettbewerb sind bereits in vollem Gange. In den vergangenen Tagen ist das Flugzeug in der Werkstatt „getuned“ worden. Darunter versteht sich vor allem eine gründliche Reinigung und das Polieren der kompletten Flugzeugoberfläche. Somit sind beste Gleiteigenschaften als Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Wettbewerb gegeben. Der Erste Wertungstag findet am Montag den 30. Juli statt. Weitere Informationen gibt es auf der Wettbewerbsseite unter: http://www.dmj2018.de/

Mit dem Segelflieger in den Urlaub

Piloten des FSV Herrenberg e.V. waren vom 7. bis 14. Juli im Fluglager in Ohlstadt

ohlstadt klein

Die Gegend um Murnau eignet sich dank toller Seen und vielen Ausflugsmöglichkeiten ideal als Urlaubsziel. Warum also nicht einen Urlaub mit dem Segelflugzeug? Das haben sich auch einige unsere Piloten gedacht und sind mit sechs Vereinsflugzeugen zum Fliegen nach Ohlstadt gefahren.

Bereits am Samstag und Sonntag konnten erste Flüge bei zum Teil schwierigen Wetterbedingungen durchgeführt werden. Dirk Lorenz zeigte sich begeistert vom Fliegen in den Alpen, denn man ist meist bodennah unterwegs und versucht im Hangwind der Berge Höhe zu gewinnen. Er war zum ersten Mal mit dem Flugzeug in den Bergen. Gemeinsam mit Fluglehrer Gerald Link erlernte er hierbei die Grundlagen der Bergfliegerei. Für Montag waren die Prognosen noch vielversprechender: So starteten die Piloten bereits früh zu Flügen in den Bergen aber auch ins Flachland auf. Dieter Kimmelmann konnte auf seinem Flug eine knapp 250 km lange Strecke im Süden von Ohlstadt zurücklegen. Auf Kurs in Richtung Norden flog der Junior Jan-Lucas Aberle die größte Strecke der Woche mit über 350 km – sie beinhaltete einen tollen Ausblick auf München und den Starnberger See.

Dank vielversprechender Wetterprognosen legten die Piloten des FSV Herrenberg am Dienstag eine Ruhepause ein, noch unwissend, dass die Innenministerkonferenz in Innsbruck für starke Flugbeeinträchtigung ab Donnerstag sorgten sollte: Es wurde nämlich eine Flugverbotszone errichtet, die nur mit Transponder erlaubt war. Unglücklicherweise sind die Flugzeuge des FSV Herrenberg nicht mit solch einem ausgestattet, weswegen auch am Donnerstag die Segelflieger am Boden bleiben mussten – trotz bestem Wetter. Allerdings ließ sich mit dem Segelflugzentrum Königsdorf eine Absprache treffen und die Piloten konnten ab Freitag vom dortigen Flugplatz starten.

Hier gelangen tolle Flüge von bis zu 300 km Länge bei hervorragendem Wetter. Dieter Kimmelmann und Christian Wawrzinek kamen sogar bis kurz vor Kempten. Denn an diesem Tag lag die Wolkenbasis sehr hoch.

Dank tollen Flügen und dem Besuch auf der Zugspitze können die Piloten des FSV Herrenberg auf ein rundum gelungenes Fluglager zurückblicken.

Seit 25 Jahren Alpen-Segelfluglager in Kempten / Durach

Was Heinrich Sattler, Hans Braitmaier, Ulrich Kohler und Martin Heinrich 1993 begonnen haben, führen Gerolf Häußler, Max Ruth und Rainer Braitmaier heute noch fort. Einige vereinseigene Segelflieger werden jedes Jahr im Juni in Flugzeuganhänger verpackt und mit dem Auto nach Kempten gezogen. Mit wenigen Handgriffen werden die Segler wieder aufgebaut.

Kempten2018 klein

Vom Flugplatz Durach aus sind es nur wenige Minuten mit dem Flugzeugschlepp bis zu den Alpen. Östlich vom Grünten, über dem Wertacher Hörnle, wird auf der Sonnenseite ausgeklinkt und zuerst Höhe gewonnen. Von diesem Ausgangspunkt aus haben die Herrenberger Segelflieger schon viele lange und weite Streckenflüge begonnen.

Bei guten Wetterbedingungen wird vom Tannheimer Tal ins Lechtal gewechselt und entlang der Skigebiete von St. Anton und Ischgl, mit Unterstützung der guten Thermikquellen des Silvretta-Massives, an der Nordkette des Inntales weiter Richtung Schweiz geflogen. Über Zernez fliegt es sich entspannt zur Bernina, mit dem beeindruckenden Biancograt und dem seit Jahren kleiner werdenden Morteratschgletscher.  

Vom Engadin aus lässt es sich in komfortabler Höhe zwischen 3500 m und 4000 m entlang des Alpenhauptkammes Richtung Osten weiterfliegen. Im Norden von Livigno, Italien vorbei entlang des Reschenpasses übers Kaunertal, Pitztal und dem Oetztal fliegt man zum Brenner. Mit einem längeren Gleitflug kommen die Piloten dann über dem Zillertal an. Vom Zillertal ist es nicht mehr weit zum Großvenediger und zum Großglockner, der mit 3798 m höchste Berg Österreichs.

Weiterlesen...

Termine

Derzeit sind keine öffentlichen Termine hinterlegt.