Poltringer Flieger: Sicherheit ist das höchste Ziel

Motorflieger des Flugsportvereins Herrenberg treffen sich im neu eröffneten Casino auf dem Flugplatz Poltringen

Motorflugbriefing 2018

„Das Jahr 2018 lief super für die Motorflieger“, sagte Armin Schulz, Flugbetriebsleiter des Flugsportvereins Herrenberg, auf dem jüngsten Pilotenbriefing. „Bei bestem Sommerwetter konnten viele Flüge durchgeführt werden, darunter sechs Vereinsausflüge mit allen verfügbaren Flugzeugen.“

Peter Fath wies die Piloten in seinem Sicherheitsvortrag darauf hin, nur in guter persönlicher Verfassung ein Flugzeug zu steuern. „Ein besonders vorsichtiges Verhalten war im Hochsommer eine Herausforderung, denn die Konzentration schwindet bei den schwindelerregenden Temperaturen“, so Fath. „Es ist daher sehr wichtig, gut in Übung zu sein um kritische Situationen besser meistern zu können.“

Die Vermeidung von Zusammenstößen war ein weiterer Schwerpunkt des Abends. Nach fünf Zusammenstößen im deutschen Luftraum in 2018 ist das ein wichtiges Thema. Felix Michnacs, Motorflugausbildungsleiter: „Fliegt man nach Sicht, ist sehen und gesehen werden die Basis um Konflikte zu vermeiden. Ein aufmerksamer Blick aus dem Cockpit ist lebenswichtig.“

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Restaurant des Flugsportvereins Herrenberg e.V. am Flugplatz Poltringen neu eröffnet

Poltringen (Ammerbuch) / Herrenberg - Am Samstag, den 17.11., wurde das "Restaurant Goldener Propeller" am Flugplatz Poltringen feierlich eröffnet. Vor zahlreichen Gästen begrüßte Roland Herold, Vorstandsmitglied des Flugsportverein Herrenberg e.V., den neuen Pächter Mujahid Butt und seine Familie.

Gold Prop Eröffnung klein

"Wir freuen uns, dass Sie den mutigen Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und unsere Gaststätte übernommen haben. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Spaß bei der Arbeit" sagte Herold. "Das Restaurant ist für den sozialen Austausch und Zusammenhalt der Vereinsmitglieder besonders wichtig" so Herold weiter. "Wir hoffen, dass außerdem viele Menschen aus den umliegenden Gemeinden sowie Ausflügler den Weg in die öffentliche Gaststätte finden werden."

Herr Butt hat den Beruf des Kochs in der Sternegastronomie in Stuttgart gelernt. Er lebt mit seiner Frau und seinen zwei Töchtern in Tübingen. In seinem ersten eigenen Restaurant bietet er vor allem hausgemachte, schwäbische Gerichte an.

Die Gäste sind damit sehr zufrieden. "Alles was wir gegessen haben hat super geschmeckt und die Preise sind sehr fair" sagte Tobias Diebold, Mitglied im Flugsportverein. Ein anderes Vereinsmitglied, Thomas Knapp, bezeichnete das neue Konzept als "Glücksfall" und lobte den "exzellenten Rostbraten".

Die Gaststätte hat von Mittwoch bis Freitag ab 14:00 Uhr für Kaffee und Kuchen geöffnet, abends gibt es warme Gerichte. An Wochenenden und Feiertagen ist ab 11:30 mit durchgehend warmer Küche geöffnet. Montag und Dienstag sind Ruhetage.

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Restaurant am Flugplatz wieder geöffnet

anzeige goldener propeller

Am Flugplatz in Poltringen hat das "Restaurant Goldener Propeller" neu eröffnet.

Unser Pächter, Herr Butt, und sein Team bieten gutbürgerliche Küche mit vielen hausgemachten, schwäbischen Spezialitäten an.

Ob frische Salate, Spätzle, Rahmschnitzel, Maultaschen oder Zwiebelrostbraten - auf der Karte findet sich für jeden Geschmack etwas.

Nachmittags gibt es außerdem frisch gebrühte Kaffeespezialitäten und leckere Kuchen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Öffnunsgzeiten:

  • Mittwoch bis Freitag 14:00 bis 22:00 Uhr, warme Küche ab 17:00 Uhr
  • Samstag, Sonntag und an Feiertagen 11:30 bis 22:00 Uhr, durchgehend warme Küche
  • Montag und Dienstag sind Ruhetage

Weitere Informationen sowie die aktuelle Speisekarte finden Sie auf der Homepage des Restaurants Goldener Propeller:
http://www.restaurant-goldener-propeller.de

Fly-In und Flugzeugtaufe

Der Flugsportverein Ammerbuch veranstaltet am 06. und 07. Oktober ein Fly-In am Flugplatz in Poltringen. Der Flugplatz ist an diesem Wochenende für vereinsfremde Flugzeuge geöffnet. Es werden Besucher von den benachbarten Flugsportvereinen mit ihren Maschinen erwartet.

Flugzeugtaufe2018 klein

Im Rahmen der Veranstaltung erfolgt auch die Taufe eines besonderen Flugzeugs.

Hierbei handelt es sich um das weltweit erste Motorflugzeug, das innerhalb einer Lehrveranstaltung von Studierenden der Fakultät Technik gebaut wurde. In zehn Semestern haben Studierende des Wirtschaftsingenieur-Studiengangs International Project Engineering (IP) der Hochschule Reutlingen in wechselnden Teams unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Jochen Brune ein Flugzeug aus 36.000 Einzelteilen gebaut.

Das Flugzeug des Typs Vans Aircraft RV 12 ist sechs Meter lang, 340 Kilogramm schwer und 210 km/h schnell. Insgesamt haben 160 Studierende am Bau und der Erprobung in rund 20.000 Arbeitsstunden mitgewirkt. Mit Gästen aus Politik, Presse und Hochschule findet die Flugzeugtaufe am Samstag, 06. Oktober gegen 14:00 Uhr statt. Mit dabei sind natürlich auch aktuelle und ehemalige IP-Studierende, die über den Flugzeugbau berichten.

Für das leibliche Wohl am Flugplatz ist gesorgt.

Wie immer in der Fliegerei, sind wir natürlich auf passendes Wetter angewiesen. Sollte das Wetter nicht mitspielen, wird die Veranstaltung auf den 20. Oktober verlegt.

THURM-Lager in Eutingen erfolgreich beendet

Mit über 60 Starts und an die 30 Stunden Flugzeit geht das letzte Fluglager dieses Jahres zu Ende. Das Wetter war oft sogar deutlich besser als vorhergesagt und erlaubte es so den zehn Herrenberger Teilnehmern neue Erfahrungen zu sammeln. Auch die abendlichen Runden am Lagerfeuer haben zum Austausch zwischen den Piloten beigetragen.

THURM Lager klein

Das Highlight war sicherlich das Sunrise-Fliegen am Dienstagmorgen. Der Wecker klingelte dafür bereits vor fünf Uhr – anschließend mussten zuerst die Doppelsitzer ausgehallt werden. Pünktlich zum Sonnenaufgang stand die Startwinde, die die Flugzeuge auf 300 m Höhe katapultiert. Auch wenn die Sonne nicht ganz mitgespielt hat, kamen die meisten nicht aus dem Staunen heraus. Zum einen bekommt man einen ganz anderen Eindruck der Umgebung – das Eutinger Paketzentrum zum Beispiel ist wie in der Nacht noch komplett beleuchtet. Zum anderen fliegt man wie auf Schienen, da morgens die Luft noch komplett ruhig ist und selten durch Wind oder Thermik beeinflusst wird.

Alles in allem war das Fluglager wieder ein gelungener Abschluss der Sommerferien. Ein Wiedersehen wird es spätestens nächstes Jahr auf dem Farrenberg geben – oder für einige Flugschüler bereits im Winter bei dem gemeinsamen Theorieunterricht.

Herrenberger Segelflieger zu Besuch in Eutingen

Zum Abschluss der Sommerferien machen sich zehn unserer Flugschüler und Jungscheinpiloten vom 1. bis zum 7. September auf den Weg nach Eutingen. Dort findet das diesjährige THURM Lager statt.

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THURM-SB steht für die Mitgliedsvereine Tübingen, Herrenberg, Unterjesingen, Rottenburg, Mössingen sowie Sindelfingen und Böblingen der Ausbildungsgemeinschaft. Der Flugsportverein Herrenberg wird mit drei Flugzeugen anwesend sein, neben dem Schulungsdoppelsitzer für die Ausbildung stehen den erfahreneren Teilnehmern zwei fortschrittliche Einsitzer zur Verfügung. Während des einwöchigen Fluglagers haben die Teilnehmer die Möglichkeit ihr fliegerisches Können auf einem fremden Platz zu erweitern und ihre Erfahrungen mit Piloten aus den anderen teilnehmenden Vereinen auszutauschen.

Chris Hiller vom Flugsportverein Herrenberg e.V. landet bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften in Grabenstetten unter den Top Ten

Alle zwei Jahre messen sich die besten Nachwuchspiloten im Wettbewerbssegelflug bei einer zweiwöchigen Meisterschaft. In diesem Jahr fand sie auf dem Fluggelände Grabenstetten auf der Schwäbischen Alb bei Bad Urach statt. Chris ging mit dem Segler des Typs „Discus 2b“ des SBW Fördervereins in der Standardklasse an den Start.

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Segelflugwettbewerb – Das bedeutet, dass an jedem Morgen ab 8 Uhr die Segelflugzeuge von den Piloten und deren Helfern aufgebaut und in die Startaufstellung gestellt werden. Die Aufstellung wird von der Wettbewerbsleitung vorgegeben und wechselt nach jedem Wertungstag. Somit herrschen für alle Teilnehmer faire Bedingungen. Um 10 Uhr treffen sich dann alle zum Briefing in der großen Halle der Fliegergruppe Grabenstetten. Hier wird zunächst der Vortag nachbesprochen, auf sicherheitsrelevante Dinge hingewiesen und die Ehrung der Tagessieger durgeführt. Anschließend bekommt Hobbymeteorologe Kurt Sautter das Wort und erläutert den Teilnehmern die aktuelle Wetterlage. Dabei gibt er vor allem Wichtige Hinweise zur Wolken und Thermikentwicklung oder auch Unwetterwarnungen bei zu erwartenden starken Niederschlägen oder gar Gewittern. Der Sportleiter Marc Schneider verkündet im Anschluss die Tagesaufgabe und Startbereitschaft zu welcher jeder Pilot abflugbereit bei seinem Flugzeug sein soll.

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Junioren-Weltmeisterschaft im Freiflug in Bulgarien - Deutsches F1B-Team erfolgreich

Mit einem dritten Platz in der Mannschaftswertung F1B kehrten die deutschen Junioren von der FAI-Weltmeisterschaft im Freiflug von Bulgarien zurück.

Modellflug

In der Einzelwertung erreichte jedes der Teammitglieder in einem der sieben Wertungsflüge nicht die Maximalzeit, aber die konstante Leistung zahlte sich in der Teamwertung aus. Tabea Wiesiolek wurde achte, Anna Wiesiolek 13. (beide FSV Herrenberg) und Sebastian Jäckel (SN) 19. Neuer Junioren-Weltmeister ist Karl Mannik aus Lettland, die Mannschaftswertung ging an Russland. F1B-Freiflugmodelle haben etwa 180 cm Spannweite, wiegen 230 g und steigen von 30 g Gummi angetrieben auf bis zu 100 m. Es gilt, eine möglichst lange Flugzeit zu erreichen. Insgesamt waren in 3 Klassen 91 Junioren aus 16 Ländern bei der Weltmeisterschaft in Bulgarien am Start.

Tobias Diebold beim Klippeneck Segelflug-Jubiläums-Wettbewerb auf dem Treppchen

In der ersten Woche der Sommerferien fand erneut der Segelflug-Wettbewerb auf dem Klippeneck statt – in diesem Jahr bereits zum 50. Mal. Der Herrenberger Pilot Tobias Diebold konnte dabei in der stark besetzten 18m Klasse einen hervoragenden 3. Platz erfliegen.

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An sieben von acht möglichen Wertungstagen wurden den knapp 100 Piloten auf dem Klippeneck je nach Wetterlage unterschiedliche Aufgaben gestellt. Dabei galt es Strecken zwischen 200 und 600 km zu verschiedenen Wendepunkten im Schwarzwald, auf der Schwäbischen Alb, im Odenwald oder auch bis nach Regensburg möglichst schnell abzufliegen. In der hart umkämpften 18m- Klasse, d.h. mit einsitzigen Segelflugzeugen bis 18m Spannweite, konnte der Herrenberger Fluglehrer Tobias Diebold dabei mit dem vereinseigenen Ventus 2cxT mit konstant guten Platzierungen im vorderen Bereich einen hervorragenden dritten Platz in der Gesamtwertung erreichen.

In der Doppelsitzerklasse erreichten Dieter Höckh und Holger Ankert, beide ebenfalls beim Flugsportverein Herrenberg aktiv, mit dem DuoDiscus den 8. Platz. Eine bessere Platzierung wurde durch eine Außenlandung auf einer Wiese am 5. Wertungstag verhindert. Ein Abtrocknen der Luft und somit schlechtere Thermik verhinderte an diesem Tag den Weiterflug auf die Schwäbische Alb und die Aufgabe konnte nicht beendet werden. Die beiden wurden anschließend von ihrem Rückholer-Team mit dem Anhänger wieder zum Klippeneck zurückgebracht.

Seit über 20 Jahren nehmen die Piloten vom Flugsportverein Herrenberg regelmäßig am Klippeneck-Wettbewerb teil und unterstützen zusätzlich noch mit einer Schlepp-Motormaschine. Um nämlich die knapp 100 Segelflugzeuge alle zeitnah in die Luft zu bekommen und so für faire Wettbewerbsbedingungen zu sorgen sind bis zu zehn Motorflugzeuge notwendig, die die Segler in die Luft ziehen. Martin Nuoffer und Martin Heinrich haben hier zum wiederholten Male mit der vereinseigenen Schleppmaschine Robin unterstützt.

Deutsche Meisterschaft der Junioren in Grabenstetten

Deutschlands beste Nachwuchspiloten im Wettbewerbssegelflug treffen sich nächste Woche in Grabenstetten zur Deutschen Segelflugmeisterschaft der Junioren.

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Mit dabei ist auch der Herrenberger Pilot Chris Hiller. Er nimmt zum zweiten Mal an einer Deutschen Juniorenmeisterschaft teil. Die Vorbereitungen für den Wettbewerb sind bereits in vollem Gange. In den vergangenen Tagen ist das Flugzeug in der Werkstatt „getuned“ worden. Darunter versteht sich vor allem eine gründliche Reinigung und das Polieren der kompletten Flugzeugoberfläche. Somit sind beste Gleiteigenschaften als Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Wettbewerb gegeben. Der Erste Wertungstag findet am Montag den 30. Juli statt. Weitere Informationen gibt es auf der Wettbewerbsseite unter: http://www.dmj2018.de/

Termine

Derzeit sind keine öffentlichen Termine hinterlegt.