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Das Ehrenamt stößt an seine Grenzen PDF Drucken E-Mail

Herrenberg: Beim Flugsportverein ist der Dokumentationsaufwand bei der Technik sehr hoch geworden

thumb_ehrungen.jpgExakt 103 stimmberechtigte Mitglieder des Flugsportvereins (FSV) Herrenberg trafen sich am vergangenen Samstag zur Mitgliederversammlung im Hotel Hasen in Herrenberg. Für sie hatte FSV-Vorsitzender Peter Kuczewski eine frohe Kunde: Die Mitgliederzahlen entwickeln sich positiv.

„Bei dieser Jugend ist mir nicht bange, dass es mit dem Verein weitergeht“, zog Peter Kucwezski ein zufriedenes Resümee über die Aktivitäten der Jugendgruppe. 42 Jugendliche, bei den Flugsportlern sind
dies Personen bis zum 25. Lebensjahr, sind derzeit im Modellbau, dem Segel- oder Motorflug aktiv. Das große Interesse an Luftsportaktivitäten führen die Verantwortlichen insbesondere auf die Teilnahme
bei der Aktion „Fett Party machen ohne Alkohol“ zurück. Hierzu war eine große Party auf dem Flugplatz in Poltringen veranstaltet worden. Auch die Einbeziehung von Herrenberger Schulen wie das Schickhardt- und Andreae-Gymnasium sowie der Segelflug-AG brachten interessierten Jugendlichen
das Segelfliegen näher.

Letzte Aktualisierung ( Sunday, 21 March 2010 )
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Der Traum vom Fliegen beginnt in der Werkstatt PDF Drucken E-Mail

thumb_werkstatt.jpgFlugsport: Jeden Freitagabend schuften die Mitglieder des FSV Herrenberg gemeinsam an den Flugzeugen

Gar nicht so einfach, die Übersicht zu behalten. Wenn man die Tür zur Werkstatt des Flugsportvereins Herrenberg öffnet, steht man mittendrin im Gewusel. Es wird gehämmert, poliert, gesaugt, gestrichen - Geräusche und Gerüche überfluten die Sinne. Martin Nuoffer hat das scheinbare Chaos im Griff. Der Technische Leiter des Clubs koordiniert die Werkstattarbeiten. "Zwischen Oktober und März schleusen wir die Flugzeuge hier durch. Wir sind auf der Zielgeraden.Vom Discus ist nur noch ein Flügel in der Werkstatt. Aber die ASK23 ist komplett da, die hat heute ihren ersten Abend", sagt er mit einem Grinsen.

Letzte Aktualisierung ( Sunday, 21 March 2010 )
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Mehr Luftraum für den Segelflug – Nato Gipfel stoppt Sportflieger PDF Drucken E-Mail

thumb_dsc_0017_klein.jpg„Mehr Luftraum für den Segelflug“ das ist die erfreuliche Erkenntnis aus der diesjährigen Flugsicherungsveranstaltung, die am vergangenen Freitag in der Herrenberger Alten Turnhalle stattfand. Die mit  150 Segelfliegern aus 40 Vereinen gut besuchte Veranstaltung  des „Arbeitskreises Sektoren“, diente zur Information über Luftraumänderungen.

Der Luftraum rund um Stuttgart weist die höchste Segelflugdichte der Welt auf. Fünf Anpassungen der Luftraumstruktur/ Segelflugsektoren im Großraum Stuttgart sind seit 1993 über die Bühne gegangen.
Kurt Sautter, Eningen, Vorsitzender des AK Sektoren, zeigte sich zufrieden über die Disziplin der Segelflieger, die sich an die zugewiesen Lufträume halten. Jochen Baumgarten, Segelflugbeauftragter der Flugsicherung Langen und Helmut Montag, DFS Niederlassung Stuttgart, erläuterten die Luftraum - Änderungen 2009. Erfreulich für die heimischen Segelflieger ist die Luftraum-erweiterung im Raum Dusslingen- Gomaringen, der den Einflug in die thermisch gute Schwäbische Alb erleichtert.

Letzte Aktualisierung ( Sunday, 08 March 2009 )
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Aufgaben auf viele Schultern verteilen PDF Drucken E-Mail

Herrenberg: Flugsportverein blickt auf tolle Flüge und ein gutes Jahr zurück

Exakt 108 stimmberechtigte Mitglieder trafen sich am Samstag zur Mitgliederversammlung im Hotel Hasen in Herrenberg. Bei den Wahlen wurde der Vorsitzende Peter Kuczewski einstimmig wiedergewählt.

thumb_mitgliederversammlung_ehrungen.jpgEinige aufregende und optisch beeindruckende Flugstunden haben die Herrenberger Flieger hinter sich. Die Zahl der Flugstunden belief sich im Motor- und Segelflug etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Vorsitzender Peter Kuczewski lobte in seinem Bericht den Zusammenhalt und das selbstlose Engagement der Flieger. Insbesondere der Flugtag im vergangenen Herbst war ein voller Erfolg. Auch die Segelflug-AG, das Fliegen mit Tschernobyl-Kindern oder die Landschaftspflegeaktion im Schönbuch waren gelungene Aktivitäten des Vereins.
Als Ausblick gab Kuczewski den Mitgliedern zu bedenken, dass der Club allerdings kontinuierlich weiter entwickelt werden müsse. Auch als gemeinnütziger Verein stehe man in Konkurrenz mit vielen Anbietern im Freizeitbereich. Kuczewski betonte allerdings das Miteinander: „Der Mittelpunkt im Verein ist jedoch die Kameradschaft und der Zusammenhalt unter den Mitgliedern.“ Sein Appell an die Mitglieder
war daher, dass sich auch in Zukunft jeder einzelne am Vereinsgeschehen beteiligten möge und die vielen notwendigen Aufgaben auf möglichst viele Schultern zu verteilen.

Letzte Aktualisierung ( Friday, 20 March 2009 )
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Podiumsdiskussion auf der AERO 2007: Was gibts Neues zum Thema "Medical" PDF Drucken E-Mail

Jürgen K. Knüppel (Fliegerarzt in der DAeC Arbeitsgruppe „Medical“) ging in der einstündigen von ca. 50 Zuhörern besuchten Veranstaltung nur kurz auf die wichtigsten Änderungen ein, um anschließend das Umfeld, den weiteren Handlungsbedarf und die Lehren aus den Geschehnissen der letzten zwei Jahren gemeinsam zu diskutieren. 

„Es hat sich was bewegt“ so der allgemeine Tenor der Podiumsdiskussion. Mit der vom Bundesrat am 30. März verabschiedeten zweiten Änderungsverordnung zu den luftrechtlichen Vorschriften für Luftfahrtpersonal konnten wesentliche Erleichterungen erzielt werden. „Es musste geschoben und gestoßen werden. Der massive Druck der Luftsportverbände und von JAR Contra war notwendig, um die nun vorliegende Änderungen bei den Behörden durchzusetzen“ so Sibylle Glässing-Deiss (AOPA). Claus-Dieter Zink (JAR-Contra) sieht einen Haupterfolg in dem neuen Medium „Internet“. Denn früher haben Beschwerden eines einzelnen Betroffenen bei Verwaltungsbehörden nichts bewirkt, da sie nicht öffentlich wurden. Dies habe sich erst durchs Internet grundlegend geändert, da Missstände schonungslos angeprangert werden konnten. Die Bürokratie musste erst lernen damit umzugehen. 

Der Nachweis der Tauglichkeit der Klasse 2 muss bei Flugschülern jetzt erst vor dem ersten Alleinflug nachgewiesen werden. Es ist nicht überall mehr verpflichtend vorgeschrieben eine Freigabe vom Fliegerarzt einzuholen, wenn vorübergehend Krankheiten vorlagen und die ärztliche Behandlung erfolgreich abgeschlossen wurde. Erleichterungen für Brillenträger und farbschwache Piloten sind erfreulich und sinnvoll. Andererseits sind die Behörden jetzt außen vor. Die MEDICALS werden jetzt direkt von den AMEs verantwortet, auch bei Überprüfungen einer Untauglichkeit bleibt die Verantwortung und Einleitung einer Untersuchung jetzt bei den Fliegerärzten. Die Behörde muß sich nicht mehr mit hohen Antragskosten (bisher ein Antrag auf Sondergenehmigung zur Untersuchung bei einem AME Class I über den RP i.d.R. zusätzliche 250 €) beteiligen. Dies alles wirkt sich kostensenkend aus.

Aber es bleibt auch für die Zukunft noch Einiges zu tun.

Interessant die Diskussion um die „medizinischen Datenbanken“ beim LBA. Einerseits könnten dort Gesundheitsdaten und medizinische Ausnahmegenehmigungen ausgewertet werden, um zusammen mit dem Flugzwischenfallgeschehen Aussagen über mögliche gesundheitliche Zusammenhänge zu erkennen, oder auszuschließen. Eine Vielzahl von Erleichterungen verdanken wir solchen Untersuchungen, und so mancher Flieger sitz heute wieder im Cockpit, nachdem untersucht wurde, daß so manche gesundheitliche Einschränkung keinen einfuß auf die Flugsicherheit hat.

So werden heute bestimmte Krankheitsbilder nicht mehr untersucht, was sich ebenso kostensenkend auswirken kann. In den USA liegen diesbezüglich folgende Erfahrungen vor: Teure Cholesterinuntersuchungen werden nicht mehr durchgeführt, weil nachgewiesen wurde, daß hohe Werte im Blut keinen Einfluß auf das Flugunfallgeschehen haben. Andererseits besteht unter den Piloten und den Fliegerärzten in Deutschland die verständliche Sorge einer übertriebenen Sammelwut von Krankheitsdaten. Dies abzuwägen wird die Mediziner und Juristen nächster Zeit noch ausgiebig beschäftigen.

Auch Fliegerärzte sehen positive Änderungen in den neuen Vorschriften: So berichtet Dr. Uschi Diestel (Fliegerärzteverband), dass die Mindestuntersuchungszahl, die ein Fliegerarzt pro Jahr nachweisen musste, in manchen Regionen zur Ausdünnnung des Netzes der Fliegerärzte geführt hat. Es muss schon erlaubt sein die Frage zu stellen, ob ein Fliegerarzt denn unbedingt pro Jahr mind. 150 Untersuchungen nachweisen muss, damit er genügend „Übung“ hat.

Übrigens scheint das LBA mit den Fliegererärzten nicht gerade zimperlich umzugehen. Stirnrunzeln bei den Zuhören bei der Feststellung von  Dr. Uschi Diestel, dass das LBA die „Untauglichkeits Quoten“ der Fliegerärzte auswertet. Demnach könnte ein Fliegerarzt, der zu wenig Piloten untauglich schreibt in den Verdacht geraten, er würde „Gefälligkeitsgutachten“ ausstellen. In diesem Zusammenhang sollen Fliegerärzten schon „Hausbesuche“ (Tagessatz über 1000 €) durch das LBA angedroht worden sein.

Meike Müller schilderte die Arbeit des Flugmedizinischen Ausschusses bei der EASA in Köln, in der sie für die EGU von Seiten des DaeC als Repräsentant tätig ist. Aktuell werden die Bedingungen für „Non JAR Lizenzen“, Ballon und Segelflug für zukünftige Europäische Regelungen besprochen. Hierbei sind bis auf die Festlegung der ICAO Standards alle in den NPA (Notices of Proposed Amendments – veröffentlichte Vorschläge der Nationen für Änderungen) diskutierten Optionen noch offen. Sicher ist, man will es den Segelfligern erleichtern ihre Lizenzen und ein MEDICAL zu erhalten.. Die endgültigen Festlegungen werden mindestens bis etwa 2009 dauern. Wir werden gespannt auf sie sein.

Wie oben schon angedeutet, waren sich alle im Saal einig, daß man mit offenen Augen und Ohren die Entwicklungen der neuen europäischen EASA Regularien verfolgen muß. Die Arbeitspapiere / Texte erscheinen viel versprechend, sie können im Internet auf den Seiten der Luftfahrtinstutionen und den Diskussionsforen von den Luftfahrtverbänden und JARContra in ihrer Entwicklung verfolgt werden. Es sollten mögliche Fehlentwicklungen frühzeitig öffentlich diskutiert werden.

thumb_p1000328.jpg 

 

 

 

 

v.l.n.r.: Claus-Dieter Zink (JAR Contra), Uschi Diestel (Fliegerarzt Verband), Jürgen Knüppel (DAeC AG Medical), Meike Müller (DAeC-EGU), Sybille Glässing-Deiss (AOPA)

Hansjörg Jung 

Letzte Aktualisierung ( Sunday, 27 May 2007 )
 
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