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FSVH Ausflüge Jede Saison plant der FSVH pro Monat eine Tages- oder Mehrtagestour für alle Motorflugpiloten durchzuführen. Ziele soll u.a. sein: die Erhöhung der Auslastung, das Sammeln von Erfahrung für weniger geübte Piloten( Wenigflieger, PPL-Absolventen), die Förderung und Vertiefung der Vereinsgemeinschaft, z.B. Kennen lernen neuer Mitglieder sowie ganz allgemein die Attraktivität des Vereinsfliegens im Gegensatz zu anderen Möglichkeiten deutlich zu erhöhen.
Bei den letzten Touren hat sich gezeigt, dass es sinnvoll ist, eine einheitliche Vorgehensweise bei der Organisation einzuhalten, um die wichtigsten Dinge nicht zu vergessen und letztlich einen möglichst reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Ebenso können sich die Mitglieder auf den Ablauf mit zunehmender Zahl der Touren einstellen. Im Folgenden einen eine kurze Übersicht über den bisherigen Ablauf, der sich aus den bisherigen Erfahrungen (es muss ja nicht jede Gruppe die gleichen Fehler machen) ergeben und bewährt hat.
In den vergangenen Jahren waren wir u.a. in (Auszug der Ziele): Palma de Mallorca, Dubrovnik, Bozen, Trento, Prag, Carcassonne, Amburia Brava, Montpellier, Zadar, Porto Roz, Lausanne, Wangen-Lachen, Hohenems, uvm.
Ablauf Wann Aufgrund des Wetters und der Tageslänge in den jeweiligen Monaten kommt als Zeitraum die Monate März bis Oktober in Betracht. Grundsätzlich versuchen wir, dass alle verfügbaren Lfz. an den Touren teilnehmen. Aber es gilt: auch dann planen und durchführen, wenn weniger Lfz. beteiligt sind. Im jeweiligen Monat immer das letzte Wochenende, bevorzugt den Sonntag planen, da dann die meisten Zeit haben. Mit Martin Nuoffer abstimmen, ob Lfz. am geplanten WE einsatzbereit ist. (Reststunden etc.) Ziele März, April: 1.5 - 2.0 hrs reine Flugstrecke zum Zielflughafen ohne Zwischenlandung Mai: 1.5 - 2.0 hrs Juni, Juli: 2.0 - 3.0 hrs Sept., Okt.: 1.5 - 2.0 hrs
Mehrtagestouren lassen sich aufgrund von Wetter und Feiertagen am besten in den Monaten April,Mai, Juni planen. Auf Hin und/ oder Rückflug soll immer noch ein Zwischenstopp eingeplant werden, um ein Nachtanken (Mass&Balance!) oder ein Besatzungs- oder Pilotenwechsel zu ermöglichen. Bei den Flügen sollten immer der Unterhaltungsfaktor im Vordergrund stehen und nicht der Leistungsgedanke. Als Orientierung sollten die allgemeinen Ziele der Tagestour dienen, s.o. Da Zielgruppe u.a. immer auch leistungsschwache Piloten sind, sollten die Ziele so gewählt werden, dass niemand gänzlich überfordert wird. Dabei ist auch immer an die jeweiligen Safety-Piloten zu denken, die weniger erfahrene Piloten begleiten müssen. Auch diese kommen an ihre Grenzen, wenn sie alles übernehmen müssen. Es empfiehlt sich, lieber eine kleinere Tour zu planen, da bei bis zu 5 Lfz alles sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. (Tanken, Pilotenwechsel, WC, Landegebühr, allgemeines Abstimmen, Änderungen, vor allem an kontrollierten Plätzen etc…!) Die Ziele immer in Abhängigkeit vom zu erwartenden Wetter planen. Bei der Planung immer 2 – 4 Ziele so auswählen, dass man eventuell schlechtem Wetter ausweichen kann. Bsp. ein Ziel im Norden und eins im Süden, Osten oder Westen (Frankreich). Interessante Ziele sind immer die Alpen (im Sommer Dichtehöhe beachten und Wetter) oder kontrollierte Plätze, Städte wie Dresden oder Plätze mit Sehenswürdigkeiten, zB. Coburg. Ebenso kann man mal nach Frankreich fliegen. Jeweils mit kurzem Begleitprogramm verbinden: Stadtbesichtigung oder Museum etc.
Wer
Grundsätzlich kommen alle Piloten, Schüler oder Einzuweisende in Betracht und auch alle Luftfahrzeuge. Vorzugsweise sollten Schüler bereits in der Ausbildung fortgeschritten sein (erster Alleinflug). Ganz wichtig: pro Luftfahrzeug immer 1 FI, CRI, oder Safety-Pilot (diese sorgfältig auswählen, nicht jeder der viel fliegt verfügt tatsächlich über das jeweilig benötigte Können). 62 % der Piloten fliegen weniger als 12 Stunden pro Jahr!
Wie
Für die Bekanntgabe und die weitere Korrespondenz empfiehlt sich folgendes, vor allem zeitliches Vorgehen. Ca. 10 Tage vor der Tagestour (Di/ Mi) Rundmail an alle Motorflieger über Schriftführer/ Volker Kassera:
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oder Frank Kasparek
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. Zusätzlich wird die Tour auf der Website des FSVH bekanntgegeben. Ca. 3 Tage vor Tagestour (Di, Mi) sollte man eine grobe Einteilung auf die Lfz vornehmen. Es gilt dabei: max. 3 Personen pro Lfz. / MaxTOW So einteilen, dass möglichst alle Lfz beteiligt sind. Andere Reservierungen an der Tagestour nur dann vorrangig, wenn deren Flugdauer mindestens 3 Stunden beträgt oder sonst ein begründeter Anlass vorliegt. Tagestour hat Vorrang. Prüfen anhand der Liste ob Piloten in Besitz der jeweiligen Berechtigungen sind. Absage an Überzählige, es gilt immer: First come, First serve! Absage persönlich oder per email. Teilnehmer selbst per email benachrichtigen. Dabei ungefähres Ziel mit Alternativen angeben, sowie ausdrücklich Zeit und Ort des Treffens am Flugplatz angeben. Sehr viel Zeit einplanen! Bei schlechtem Wetter Kurztrip planen. (Lokalflug, Bsp. nach Mannheim oder Mosbach zum Essen, Brunchen etc.) WICHTIG
Die meisten Teilnehmer kommen unvorbereitet zur Tour, daher:
Flugvorbereitung machen:
- d.h. Route vorbereiten, VFR-Bulletins oder NfL/ NOTAM., Bsp.: Elite-Übung an der Alb
- Erforderliche Flugpläne einen Tag vorher für alle Teilnehmer telefonisch aufgeben. AIS Frankfurt: 06978072500
- Karten und Anflugblätter vorhalten oder kopieren, da die meisten keine passenden oder alten Karten haben.
- ggf. Mass & Balance
- Wetter einholen
- Öffnungszeiten der Flugplätze
- Pro Lfz „1 Fliegerkoffer“: soll heissen: 1x Karten, Anflugblätter, Flugplan etc.
Begleitprogramm organisieren: - Museum/ Stadtbesichtigung etc. Öffungszeiten
- Möglichkeit von Bus und Bahn, Taxi prüfen
- Restaurant etc.
Immer viel Zeit einplanen: - Treffen in EDSP immer so legen, dass man für alle ein kurzes Briefing abhalten kann, ca. 1- 1.5 Stunden, je nach Ziel und Gegebenheiten (Wetter)
- Ausräumen, Einsteigen, Warmlaufen, Starten mind 1- 1.5 Stunden
- Tanken ggf. einen Tag voher oder Mittwochs
- Mit Martin Nuoffer abstimmen, ob Lfz. am geplanten WE einsatzbereit ist. (Reststunden etc.)
Vor dem Abflug findet ein kurzes Routen und Wetterbriefing statt. Wenn nicht anders besprochen nutzen wir eine Air-to-Air Frequenz zur Verständigung: 122,80MHz Es dauert alles länger als man denkt!
Bei Rückfragen
Frank Kasparek 01622897508 oder
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Tom Link 015112147501 oder
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Verbesserungsvorschläge zur Durchführung oder Zielen sind willkommen!
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